Summergradient

>>Werbung, wegen der Erkennbarkeit und Nennung von Marken. Die Produkte in diesem Beitrag sind alle selbstgekauft<<

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Hallo liebe Freunde und Nailart-Fans!

Heute möchte ich euch einfach mal einen simplen Gradient zeigen. In meiner Pause und davor habe ich festgestellt, dass man sich ja selbst auch gerne mal unter Druck setzt. Hat man ein richtig tolles und aufwendiges Nailart produziert, möchte man natürlich das nächste in gleichem Umfang nachlegen. Solche Überlegungen sind jedoch für die Kreativität totales Gift. Manchmal ist weniger mehr.

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Gradients sind zudem immer ein Hingucker. Passend zur Pantone-Farbe des Jahres musste diesen Sommer unbedingt ein Korallenrot auf die Patschefinger. Perfekter Kanditat war der Sally Hansen Aura’nt You Relaxed?: Ein wunderschöner Korallenton, der in 2 Schichten deckt. Dazu nahm ich den p2 happy bride, ein Rosa mit eindeutigem Peach-Einschlag.

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Happy bride diente auch als Grundlage für den Gradient. Ich nehme gerne die Farbe, die von der Nagelpfalz aus den Anfang des Gradients bildet. So vermeidet man, dass beim Clean-Up z.b. das Weiß oder die andere Farbe eventuell wieder freigelegt wird. Die umliegende Nagelhaut wurde mit Liquid Latex umhüllt. Nun konnte ich ein Make-Up-Schwämmchen mit den Farben bepinseln und damit munter drauf los tupfen. Für einen besonders sanften Übergang kann es helfen, das bemalte Schwämmchen ein paar mal auf die Silikonmatte (oder etwas anderes) zu tupften, so dass die angrenzenden Farben bereits auf dem Schwämmchen ineinander gemischt werden.

Nach 3 getupften Schichten war ich zufrieden. Weil ich Gold auf so einem Sommergradient sehr passend fand, habe ich über den Gradient noch einen goldenen Topper lackiert. Diesen hatte ich in einem spontanen Anflug der Experimentierfreude selber zusammen gemixt. Ich hatte noch einen halbleeren (oder halbvollen?), aber noch super flüssigen Top Coat übrig. Aus einer alten Nagellackflasche hatte ich die Metallkugel über, die ich mit Nagellackentferner reinigte. Dazu gesellte sich einfachster champagnergoldener Bastelglitter aus dem Künstlerbedarf. Wenn man seinen Lackierplatz gleichzeitig für seine Hobbykunstprojekte nutzen muss (ich armes Ding!), kommt man auf solche Ideen. Ihr wollt diesen Platz auch wirklich nicht sehen. Hier stehen unheimlich viele Acrylfarben, Aquarellkästchen, Lackflaschen, Pinsel und alte Becher und sonstiges Material zusammen. Kurz: Auf diesen Schreibtisch herrscht das absolute Chaos. Wir sind aber nun erst dabei, dass Arbeits- und Hobbyzimmer abschließend einzurichten und zu strukturieren.

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Aber wir schweifen vom Thema ab. Den Goldglitter einfach in den Topper kippen und schütteln. Schon ward der -zugegeben eher steinzeitliche- Topper geboren. Wenn das so einfach wäre, bräuchten wir uns doch gar keine Topper mehr kaufen! So einfach ist es dann aber doch nicht. Denn wenn der Topper länger steht, schweben alle Glitterpartikel zum Boden. Wenn man schüttelt, lösen sich zwar einige, aber viele sind durch die Macht des Lackes verdammt, für immer am Boden kleben zu bleiben. Also, da gehört dann für einen langfristig einsatzfähigen Topper doch wohl etwas mehr dazu. Was genau soll Geheimnis der Profis bleiben, ich weiß es nämlich nicht.

Ich lackierte also den Topper. Vereinzelt fügte sich der Glitter in den Gradient ein. Im unteren Drittel ließ ich noch den Glitter selbst über einen Fächerpinsel hineinrieseln. Über den Gradient kam abschließend noch ein glossy Top Coat. Leider konnte ich den Gradient nicht so gut mit der Kamera einfangen. Ich hoffe die Idee dahinter kommt trotzdem bei euch an. Insgesamt fand ich ihn nämlich richtig hübsch und hatte ihn auch lange auf den Nägeln.

Verwendete Produkte

  • p2 volume gloss gel look polish 060 happy bride
  • Sally Hansen color therapy 320 Aura ’nt You Relaxed?
  • Selbst gemixter Steinzeit-Goldpartikel-Topper
  • MANHATTAN
    • 5 in 1 Base Coat
    • Top Coat

Gefallen euch auch mal solche simpleren Nailarts?

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2 Gedanken zu “Summergradient

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